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Flugzeugfonds

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Bei Flugzeugfonds handelt es sich um Geschlossene Investmentfonds. Dabei wird über die Anleger Kapital für den Bau beziehungsweise Kauf eines Flugzeuges gesammelt. Der Fonds selbst ist dabei ein Unternehmen und die Anleger werden durch den Erwerb der Anteile meist zu Kommanditisten beziehungsweise Gesellschaftern. Das macht sie gleichzeitig zu den Inhabern des Flugzeuges. Dieses können sie dann an Fluggesellschaften verleasen. Die Leasingraten stellen somit den Ertrag der Anleger dar. Da der Leasinggeber meist auch für die Instandhaltung des Flugzeuges verantwortlich ist, müssen von den Leasingeinnahmen natürlich die gegebenenfalls anfallenden Kosten für Reparaturen und Kontrollen abgezogen werden. Auch die Verwaltung des Fonds und somit des Unternehmens bringt Kosten mit sich. In der Regel findet die Ausschüttung der Fondserträge jährlich statt.

Wie bei geschlossenen Investmentfonds üblich, ist die Anlage langfristig ausgelegt. Die typische Laufzeit liegt zwischen fünf und fünfzehn Jahren. Nach Ablauf dieser Laufzeit wird das Flugzeug verkauft und die Verkaufserlöse anteilig an die Anleger ausgezahlt.
Da der Luftverkehr immer mehr an Bedeutung gewinnt, werden auch Flugzeugfonds immer beliebter. Die beiden größten Flugzeughersteller Airbus und Boeing rechnen mit einem starken Anstieg an Personen- und auch Luftfrachtverkehr. Damit verbunden erwarten sie auch steigende Auftragszahlen. Diese positiven Aussichten versprechen Anlegern entsprechend hohe Renditen und machen Flugzeugfonds zu einer immer beliebteren Anlagevariante.

Der steigende Flugverkehr erhöht den Bedarf an neuen Flugzeugen bei den Fluggesellschaften. Damit verbunden ist auch der Anstieg der Leasingraten zu erwarten, ein weiterer positiver Trend für die Anleger. Die Fondsanteile können nicht gehandelt werden und auch die Rückgabe der Anteile ist im Regelfall nicht möglich.