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Fondssparen

fondsparen

Fonds eignen sich auch für das Sparen
Für den Vermögensaufbau eignen sich Investmentfonds die in Aktien, Anleihen, oder Immobilien investieren. Dabei ist es wichtig zu wissen, für was man sparen möchte. Sofern man eine größere Sache wie ein Auto oder Motorrad kaufen möchte, so empfiehlt es sich eher sichere Fonds auszuwählen, die nicht zu großen Schwankungen ausgeliefert sind. Damit schließt man aus, dass es zu starken kurzfristigen Verlusten kommen kann. Beim langfristig auslegten Vermögensaufbau wie der Altersvorsorge, kann ein Anleger sofern er noch jung ist auf etwas risikofreudigere Fonds ausweichen, um die Renditechancen zu erhöhen. 5- 10 Jahre vor dem Rentenbeginn sollten die bisher angesparten Anlagebeträge, in sichere Fonds umgeschichtet werden. Die Finanzmärkte unterliegen täglichen Schwankungen die langfristig nicht ins Gewicht fallen, aber auf Sicht von 1-2 Jahren erhebliche Wertveränderungen mit sich führen können. Damit soll verhindert werden, dass einige Jahre vor dem Rentenbeginn wenn das Kapital benötigt wird, eventuell ein schlechter Verkaufskurs erzielt wird.

Bereits mit kleinen Beträgen kann man sparen 
Viele Anleger sind der Meinung, dass man Fondssparen erst mit größeren monatlichen Beträgen durchführen kann. Aber informierte Anleger sparen bereits mit 25 Euro monatlich.
Bei Standardbanken ist das sparen meistens erst ab 50 oder 100 Euro monatlich möglich. Wer aber das Fondssparen über einen Fondsvermittler durchführt, der kann den Ausgabeaufschlag von ca. 3-5 Prozent sparen. Diese Einsparung macht sich vor allem langfristig bezahlt. In der Regel kann ein kostenloses Depot ebenfalls angeboten werden.

Sicherheit beim Fondssparen 
Fonds sind was das Risiko betrifft, sicherlich nicht mit Sparkonten zu vergleichen. Trotz aller Finanzkrisen haben viele Fonds gezeigt, dass sie trotzdem interessante Renditen vorzeigen können. Natürlich spielen dabei die richtige Auswahl und der Kaufzeitpunkt eine große Rolle. Auch bei einer Insolvenz des Emittenten, also der Kapitalanlagegesellschaft, sind die Gelder geschützt. Bei Fonds werden die Einlagen der Anleger als Sondervermögen behandelt und gehören nicht zu Insolvenzmasse wie z.B. viele Zertifikate.

Forex Trading

forexhandel

Forex Trading, eine Abkürzung für Foreign Exchange, bezeichnet den Handel mit verschiedenen Währungen. Dabei hat das Handelsvolumen in den letzten Jahren stark zugenommen und Forex Trading als feste Anlageklasse neben Anleihen, Rohstoffen, Aktien oder Immobilien etabliert. Da der Devisenhandel rund um die Uhr und über die ganze Welt aktiv betrieben werden kann, gilt das Forex Trading als fairster Markt der Welt. Die Möglichkeit, schnell zu handeln und auf die jeweiligenKursschwankungen zu reagieren sowie das enorme Handelsvolumen macht es einzelnen Marktteilnehmern nahezu unmöglich den Markt zu manipulieren. Zentralbanken hingegen können durch ihre Geldpolitik auf die Wechselkurse einwirken und somit auch das Forex Trading beeinflussen. Der Handel wird direkt zwischen Banken, Versicherungen und Staaten in Repräsentation durch die jeweiligen Zentralbanken durchgeführt und ist nicht an einen zentralen Ort gebunden.

Seit einiger Zeit können verstärkt auch Privatinvestoren auf den Devisenmarkt zugreifen. Diese können schon mit niedrigen Investitionsbeträgen am Handel teilnehmen und die starken Hebelwirkungen des Marktes ausnutzen.
Dabei sind ein umfangreiches Know How und ein hoher Informations – und Analyseaufwand nötig, um erfolgreich am Forex Trading teilzunehmen. Da man weltweit von jedem Rechner Zugriff auf die verschiedenen Forex Trading Plattformen hat, kann bei allen Marktsituationen unabhängig von steigenden oder fallenden Kursen Gewinn erwirtschaftet werden. Man muss dabei nur auf die jeweils richtige Währung setzen. Dazu sollte ein Privatanleger ausführlich die Grundlagen des Forex Tradings studieren und einen zuverlässigen Broker auswählen.

Auch eine intensive Marktbeobachtung und die richtige Interpretation der Forex-Trading-Signale sind für eine erfolgreiche Anlage entscheidend. Im Internet findet man hierzu eine Fülle verschiedener Signale-Anbieter, aktueller Informationen und diverse Forex-Trading-Plattformen. Niedrige Transaktionskosten sind beim Handel mit entscheidend.

Flugzeugfonds

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Bei Flugzeugfonds handelt es sich um Geschlossene Investmentfonds. Dabei wird über die Anleger Kapital für den Bau beziehungsweise Kauf eines Flugzeuges gesammelt. Der Fonds selbst ist dabei ein Unternehmen und die Anleger werden durch den Erwerb der Anteile meist zu Kommanditisten beziehungsweise Gesellschaftern. Das macht sie gleichzeitig zu den Inhabern des Flugzeuges. Dieses können sie dann an Fluggesellschaften verleasen. Die Leasingraten stellen somit den Ertrag der Anleger dar. Da der Leasinggeber meist auch für die Instandhaltung des Flugzeuges verantwortlich ist, müssen von den Leasingeinnahmen natürlich die gegebenenfalls anfallenden Kosten für Reparaturen und Kontrollen abgezogen werden. Auch die Verwaltung des Fonds und somit des Unternehmens bringt Kosten mit sich. In der Regel findet die Ausschüttung der Fondserträge jährlich statt.

Wie bei geschlossenen Investmentfonds üblich, ist die Anlage langfristig ausgelegt. Die typische Laufzeit liegt zwischen fünf und fünfzehn Jahren. Nach Ablauf dieser Laufzeit wird das Flugzeug verkauft und die Verkaufserlöse anteilig an die Anleger ausgezahlt.
Da der Luftverkehr immer mehr an Bedeutung gewinnt, werden auch Flugzeugfonds immer beliebter. Die beiden größten Flugzeughersteller Airbus und Boeing rechnen mit einem starken Anstieg an Personen- und auch Luftfrachtverkehr. Damit verbunden erwarten sie auch steigende Auftragszahlen. Diese positiven Aussichten versprechen Anlegern entsprechend hohe Renditen und machen Flugzeugfonds zu einer immer beliebteren Anlagevariante.

Der steigende Flugverkehr erhöht den Bedarf an neuen Flugzeugen bei den Fluggesellschaften. Damit verbunden ist auch der Anstieg der Leasingraten zu erwarten, ein weiterer positiver Trend für die Anleger. Die Fondsanteile können nicht gehandelt werden und auch die Rückgabe der Anteile ist im Regelfall nicht möglich.

ETFs – Exchange Traded Funds auf dem Vormarsch

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ETF steht für Exchange Traded Funds, welches einen börsengehandelten Fonds darstellt und zu den Investmentfonds gehört. Anleger können sie wie Aktien an der Börse kaufen und verkaufen. Hierbei wird die Laufzeit nicht begrenzt und somit werden ETFs permanent zum aktuellen Börsenpreis gehandelt und sind somit ein sehr flexibles Anlageinstrument. ETFs werden meist passiv verwaltet und bilden einen zugrundeliegenden Index ab und werden über die emittierende Kapitalanlagegesellschaft gehandelt.

Mit ihrer günstigen Kostenstruktur sind sie auch für Privatanleger sehr interessant, werden aber auch von institutionellen Anlegern genutzt. Diese benutzen ETFs, um den passiven Teil ihrer Anlagestrategien abzubilden. Weiterhin gelten sie als relativ sichere Anlageklasse, da ihre Zusammensetzung eine breite Risikostreuung bringt. Es gibt kein Risiko, dass der Emittent ausfällt, da die ETFs als Fonds zum Sondervermögen des Emittenten gehören und somit vom Vermögen des Emittenten getrennt sind.

Exchange Traded Funds müssen verschiedene Kriterien erfüllen. Der tatsächliche Wert der enthaltenen Wertpapiere wird minütlich durch einen indikativen Nettoinventarwert vom Emittenten veröffentlicht und auch die Konstellation des Portfolios muss täglich veröffentlicht werden. Als Anleger bekommt man so einen Überblick über die Verteilung der Aktien im Vergleich zum Vortag. Vorteilhaft sind die geringen Verwaltungsgebühren und der Wegfall eines Ausgabeaufschlags.

Kritisch ist jedoch, dass ein Anleger von ETF-Anteilen den aus den Preisschwankungen des ETF resultierenden Marktpreisrisiken ausgesetzt ist.

Der Preis eines ETFs bildet sich an der Börse durch das Angebot und die Nachfrage. Der über diesen Marktmechanismus ermittelte Preis entspricht dabei dem Nettowert des Sondervermögens, da sonst Arbitrage möglich wäre. Exchange Traded Funds eignen sich für kurzfristige und langfristige Geldanlagen. Dabei kann diese Fondsart auch hervorragend als Ersatz für ein Tagesgeld oder Festgeld einsetzen.

Indizes im Überblick

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